Integration / Inklusion

Vielfalt

Es gibt nicht nur ein Recht darauf
verschieden zu sein ­
es sollte auch ein Recht geben,
Vielfalt erleben zu dürfen.
(C. Dannenbeck & C. Dorrance)

In der Tageseinrichtung für Kinder ist die Förderung des Zusammenlebens von Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen selbstverständlich. Inklusion ist mehr als Integration: Es geht vielmehr um eine Pädagogik der Vielfalt, die ein erkennbares Merkmal eines gelebten christlichen Menschenbildes ist und sich an den Bedarfslagen aller Kinder orientiert. Es geht um die Realisierung von gemeinsamen Spielen und Lernen sowie um eine möglichst umfassende Teilhabe aller Kinder am Alltag der Tageseinrichtung.

Die Tageseinrichtung für Kinder setzt auf eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung und nicht auf eine aussondernde Pädagogik. Sie orientiert sich am evangelischen Profil und öffnet sich interkulturell und interreligiös.

Die evangelische Tageseinrichtung für Kinder ist ein Ort der Bildung und Förderung für alle Kinder, ihre Angebote orientieren sich an den unterschiedlichen Bedarfslagen der Kinder und ihrer Familien. Die Kinder lernen miteinander und voneinander für ihr jetziges und zukünftiges Leben.

Wie die Integration in unserer Einrichtung aussieht:

Seit 1998 hat die Einrichtung die integrative Arbeit in ihr pädagogisches Handeln mit aufgenommen mit dem Ziel, ein gemeinsames Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen zu ermöglichen und zu fördern.

Derzeit werden fünf Kinder mit spezifischem Förderbedarf integrativ betreut.

Aktuell sind zwei Integrationskräfte in unserem Haus tätig, die folgende Qualifikationen vorweisen:

  • Staatlich, anerkannte Erzieherin mit zertifizierter Zusatzqualifikation in Heilpädagogik und Basisqualifikation in Psychomotorik
  • Staatlich, anerkannte Erzieherin und Sozialarbeiterin

Die Integrationsplätze stehen in unserer Einrichtung für Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren mit einem erhöhtem Förderbedarf aufgrund einer körperlichen, geistigen und/oder mehrfach Behinderung zu Verfügung.

In unserer täglichen Arbeit beginnt Integration damit, dass wir dem behinderten und nicht behinderten Kind grundsätzlich mit der gleichen Haltung begegnen.

Bei jedem Kind richten wir unser Augenmerk auf seine Stärken, nicht auf seine Schwächen. Im täglichen Umgang miteinander stehen damit die Kompetenzen und Fähigkeiten des einzelnen Kindes im Vordergrund und nicht seine Defizite.

Integration heißt für uns, allen Kindern Zeit und Raum für ihre ganzheitliche Entwicklung zu geben.

Die Kinder sollen erleben:

„Jedes Kind ist anders und ich bin einmalig. Jede(r) ist so von Gott gewollt“

Integration ist ein niemals endender Prozess, der sich auf Alle positiv auswirkt!

Aus unserer Sicht ist Integration deshalb im besonderen Maße ein gegenseitiges Geben und Nehmen.